Finkenwerder Siegeszüge

8.12.2007 Alsterdorf
Ju-Jutsuka des TuS Finkenwerder gewinnen Pokale
Das zweite Nikolausturnier des SV Polizei Hamburg in Alsterdorf am 8.12. wurde dieses Mal zum Triumph der Nachwuchs-Ju-Jutsuka das TuS Finkenwerder. Trotz Weihnachtsstress und Wintermüdigkeit fanden sich wieder gut zwei Handvoll motivierte Jung-Ju-Jutsuka unter der Führung ihres Häuptlings Claus Bergmann-Behm zu früher Stunde am Storchennest ein. Sie scheuten den weiten Weg auf die andere Elbseite nicht, um den Ruhm Finkenwerder Kampfsportler zu mehren. Und wie dieses Vorhaben dieses Mal von Erfolg gekrönt war!
Obwohl 11 der 12 mitgereisten Kinder (einer hatte keinen Gegner in seiner Gewichtsklasse) nur in 7 der 9 ausgekämpften Altersklassen an den Start gingen gewannen sie überlegen den Mannschaftspokal mit 6 Siegen, 3 Zweit- und 2 Drittplatzierungen.
Den Anfang machte Tom Heiden bei den ‚jungen Schweren‘ (E-Jugend 41-46 kg) mit einem lockeren Sieg. Es folgten Timo Steinbock, der an diesem Tag 4 äußerst überzeugende Kämpfe und Siege ablieferte und den Vereinskameraden Vincent Plehn (3 Siege) in der Klasse E 36-40 kg knapp auf den zweiten Rang verwies. Bei den 32-35 kg schweren Youngstern war Marc Behm dann etwas glücklos – ein dritter Platz war das Resultat. Bei den Federleichten (E 25-30 kg) schlug aber wieder die Finkenwerder Power zu: Henrik Schwarzkopf wurde mit 3 Siegen Erster vor Nils Wehrenberg.
Parallel erkämpften sich auf der zweiten Matte die Geschwister Witt ihre Titel: Jasmin in der D-Jugend 32-35 kg und Ole bei den C-Jugendlichen 45-49 kg. Dort gelang auch Jolanda Titzner mit einem gewonnenen Kampf ein guter dritter Rang. Die Finkenwerder Medaillenflut wurde komplett durch Aleksander Dislijewski (1.) und Joss Feindt (2.) in der Jugend D 50-55 kg. Kevin Grasse in der B-Jugend hatte wegen des geringen Meldeergebnisses keinen Gegner – er trug es mit Fassung.
Obwohl sich also Finkenwerder Sportler in vielen Klassen die Medaillen gegenseitig streitig machten gelang dennoch ein überlegener Mannschaftssieg vor dem ausrichtenden SV Polizei und SV Eidelstedt. Zuerst hatte sich der Veranstalter etwas mit der Übergabe des Mannschaftspokals geziert; konnte aber unter anderem durch den Verweis auf die Kraft der möglicherweise schlechten Presse zum Bessern bekehrt werden. Etwas schade war nur die abermals recht geringe Beteiligung an diesem nett ausgerichteten, kleinen Saisonabschlussturnier, das durchaus mehr Zuspruch verdient gehabt hätte.
Nach einem nicht allzu langen Kampftag trat der mitgereiste Tross engagierter Eltern und treuer Fans (Geschwister!) nach der Siegerehrung um 14 Uhr die Heimreise durch den beginnenden HSV-Fußballfan-Stau an.
Vielleicht lag der geringe Zuspruch des Turniers diesmal auch an der zeitgleichen Austragung einer weiteren Veranstaltung in Oldenburg. Auch dort waren die angetretenen Finkenwerder Athleten höchst erfolgreich. Jeweils erste Plätze gingen an die U18-Weltmeisterin Svenja Kasischke und den U-18-Vize-Weltmeister Christian Naranjo Hisek sowie an Pascal Schadt und Gerrit Lühnen. Silber holten Timo Barth und Florian Riedel und eine Bronzemedaille ging an Fenja Siegismund. Auch hier wurde der Pokal für den erfolgreichsten Verein von der kleinen, schlagkräftigen Truppe des TuS Finkenwerder entführt.
Jörg Schwarzkopf

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