GRÖMITZ 2009

So, in Kiel ist die Klasse zum Pfingstbusch nicht mehr dabei.
Aber dafür segeln wir nun in einer neuen Region in Grömitz.

Zu Beginn erstmal herzlich Dank an die Organisatoren. Das Event war gut geplant und durchgeführt worden, vor allem war das Campen und die Verpflegung sehr bequem für uns.

Freitag 29.5.
Jan-Peter hat zunächst morgens die J beim Bootsbauer abgeholt und hat sich dann allein auf den Weg nach Grömitz gemacht. Dort angekommen hat er die Yacht ins Wasser gekrant und den Mast gestellt. Da kann sich die Crew dran gewöhnen, hihi, super Skippi!
Die Crew reiste dann erst am Abend an. Beim Bierchen erzählte Jan-Peter erstmal alle Neuigkeiten und dann checkten die Mädels ein.

Samstag 30.5.
Die Sonne kam raus nur mit ihr auch nach und nach der Wind. Eigentlich hatten wir uns auf eine  angenehme Brise eingestellt doch es kam anders. Die Frage ob Genua oder Fock war schnell entschieden, Fock wurde angeschlagen. Zwanzig motivierte Crews drängten sich bei etwa 22 Knoten Wind an der Startlinie, der erste Start wurde dann aber gleich ein Gesamtrückruf.  Beim zweiten Start ging alles klar nur bei uns nicht, OCS. Die zweite Wettfahrt führte zu zahlreicher Verwirrung, nur eine Runde! Wir wurden 15. oh nein, ist der Wurm drinnen?! Der Wind nahm stetig zu. Auch wir bogen auf dem Spigang mal ab. Alle Crews kämpften mit sich, ihren Manövern und dem Material. Einige waren schon reingefahren. Bei inzwischen 30-35 Knoten Wind wurde die dritte Wettfahrt angeschossen, aber schon auf dem ersten Spigang beschloss Jan-Peter für uns das Rennen abzubrechen. Wir fuhren mit gemischten Gefühlen rein. Überlegten woran es liegen kann?!  Aber schon kurz danach folgten uns noch mehr Js. Schlussendlich waren nur noch 10 Schiffe auf der Bahn auch einige von denen ließen den Spi im 4. Rennen eingepackt. Dieser Tag hieß  für uns OCS, 15.,DNC, DNC.
Trotz allem ließen wir nicht den Kopf hängen. Am Abend hieß es Pastaparty und anschließend ging es noch zur Strandbar an die Bühne.

Sonntag 31.5.
Die Sonne guckte schon wieder hervor, herrlich, die Temperatur stimmte. Ja und der Wind? Der war weniger und sollte auch weniger als am Vortag bleiben etwa 16 Knoten und leichte Wellen. Heute lief es etwas besser. Die Diskussion Genua oder Fock gab es natürlich auch, wir wechselten hin und her. Unsere Ergebnisse für diesen Tag, 11. und 8. Platz. Wir waren rechtzeitig im Hafen und sind erstmal in der Grömitzer-Welle duschen gegangen, das war echt gut. Am Abend gab es wieder direkt am Zeltplatz ein Barbecue mit vielerlei Auswahl.

Montag 1.6.
Der Wind war mitmal weg, so hieß es erstmal Startverschiebung. Warten warten warten. Aber dann wurde es doch segelbar und wir ersegelten noch mal Platz 9 und 13 und landeten insgesamt auf dem 13. Platz. Anschließend machten wir entspannt das Schiff Salzwasserfrei und kranten als letztes Boot heraus. Wir aßen noch ein Creweis und besprachen die nächsten Events und fuhren dann gegen 19:00 Uhr nach Hause.

Dienstag 2.6.
Jan-Peter und Katrin machten die J soweit wieder fertig und stellten sie wieder in die Halle der ESV damit sie sich bis zur Kieler Woche erholen kann.
Katrin von Borstel
 

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