Ju-Jutsu in Belgien bei den Flanders Open

Ju-Jutsu_2026_Flanders Open - Kopie

Zum Jahresauftakt fanden  vom 17.01.-18.01.2026 die Flanders Open in Antwerpen (Belgien) statt.

Es waren insgesamt knapp 300 Kämpferinnen und Kämpfer in den Disziplinen Fighting und Ne-Waza (BJJ) aus 11 unterschiedlichen Nationen gemeldet.

Für den TuS gingen Timur und Paul an den Start. Für beide war es das erste Turnier in der Altersklasse U18 und damit auch die ersten offiziellen Kämpfe nach dem U18-Regelwerk, in dem Kopftreffer in Part 1 erlaubt sind.

Timur kämpfte in einer stark besetzten Gewichtsklasse (U18 male -62kg) mit insgesamt 10 Teilnehmern. Nach einem Freilos startete Timur fokussiert in seinem Auftaktkampf gegen einen Italiener in das Turnier. In dem Kampf dominierte er zunächst in Part 1 und konnte den Kampf vorzeitig mit einer schönen Seoi-Nage-Technik und anschließender Haltetechnik für sich entscheiden.

Im Halbfinale musste sich Timur leider dann einem Kontrahenten aus den Niederlanden und im anschließenden Kampf um Platz 3 nach langer Wartezeit einem Kontrahenten aus Großbritannien geschlagen geben und landete damit auf Platz 5. 

Da in Pauls Gewichtsklasse (U18 male +85kg) nur ein Gegner gemeldet war, kämpfte er im Modus Best-of-Three gegen einen Judo-affinen Kontrahenten aus den Niederlanden. Den ersten Kampf konnte er mit 13:10 durch gezielte Schlagkombinationen und zwei explosive Ko-soto-gari-Techniken für sich entscheiden. Im Rückkampf wurde Pauls Kontrahent taktisch gut ungestellt, sodass der Kampf nochmal deutlich spannender wurde. Nach einer gekonterten Wurftechnik, musste der Niederländer dann aber leider verletzungsbedingt aufgeben. 

Das Turnier hat gezeigt, dass Timur und Paul besonders im Judo-Bereich einen großen Schritt nach vorne gemacht haben. Auch in Part 1 haben sich beide TuS-Kämpfer gut an das neue Regelwerk angepasst. Jetzt gilt es, fleißig weiter zu trainieren, noch an den ein oder anderen Techniken und Taktiken zu schleifen, um bestens für die kommenden Meisterschaften vorbereitet zu sein.

Bericht: Jonas Hillig

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