Reise der Leichathleten

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Der TUS Finkenwerder Leichtathletik hat das Glück, einen Trainer zu haben, der ein Reisebüro besitzt. Aus diesem und vielen anderen Gründen sind wir am 13.03.2011 nach Budapest geflogen.

Aufgeregt trafen wir uns am Flughafen Fuhlsbüttel. Dort fanden wir Thomas mit einem schicken 4 You Ranzen. Zum Glück behielt Sascha die Ruhe und erklärte uns, wo und wie wir einchecken und was alles nicht ins Handgepäck gehört. Mit Hilfe von viel Kaugummi überstanden  wir den kurzen Flug ohne Tote. In Budapest angekommen wurden wir mit einem Bus ins Hotel verfrachtet. Während der Busfahrt erzählte uns die von Sascha angeheuerte Eva alles Wichtige über Budapest. Wir kamen mitten in der Nacht schließlich in dem Hotel an. Als erstes endeckten wir den Schuhputzer der uns im Verlauf dieser Reise immer treu zur Seite stand. Nach dem Schock über die winzigen Zimmer mit Türen, die in alle Richtungen klappbar waren, fielen wir halbtot ins Bett. 

 

Viel zu früh klopfte es am nächsten Morgen an der Tür. Frühsport!!!! Verschlafen aber gut gelaunt schlurften wir ins Hotelschwimmbecken. Danach waren alle wach.  Nach dem Frühstück zogen wir los um unsere Euros in Forint zu wechseln (Natürlich in Begleitung von Thomas 4 You Ranzen).  260 Forint ergaben einen Euro … ganz schön kompliziert. Bei herrlichen 25 Grad erkundeten wir die Margareteninsel, wo unser Training stattfinden sollte. Besonders spannend fanden wir das große Denkmal in der Mitte, das gewisse Ähnlichkeiten mit einer Blume hatte. Man musste in die Blüte hineingehen, um sich die Ornamente und Symbole, im Inneren sehen zu können. Nach dem Mittagessen fuhren wir mit dem Hop on Hop off Bus durch die Stadt. Bei der Freiheitsstatue stiegen wir aus und hatten den Auftrag die Felskapelle zu finden. Alle fanden sie, bis auf Cathi, Jenny und Lefke, die einen Bunker dafür hielten. Zum Glück bekamen anschließend nicht nur die erfolgreichen Expeditionsteilnehmer ein Eis von Thomas und Sascha. Eis essend schlenderten wir entlang der Donau, um dann auf ein Schiff zu steigen, dass uns die Stadt von der Wasserseite zeigte. Da es schon langsame dämmerte war das Parlament wunderschön beleuchtet. Jeder machte so viele Fotos, wie möglich. Nach der Schiffsfahrt aßen wir in einem Restaurant in Hotelnähe. Es gab Baguettes und Sandwiches zur Auswahl. Nach so einem Anstrengenden aber wundervollen Tag legten wir uns dann in unsere Betten.

Am nächsten Morgen mit neuer Energie.  Die Energie wurde auch gleich benötigt und zwar beim Frühsport. Zu unserem großen Glück waren die Schwimmbecken erhitzt und wir konnten vergnügt planschen. Nach dem Duschen und dem ausgiebigen Frühstück im Hotel trafen wir und um 10 Uhr um den weiteren Verlauf des Tages zu planen. Heute stand das Burgviertel inklusive der Wanderung zu einem der Wahrzeichen Budapests auf dem Programm. Als erstes fuhren wir mit der uralten Millennium Bahn den relativ steilen Berg hoch. Oben stiegen wir in die Kindereisenbahn um. Nach einer kleinen Rundfahrt wanderten wir dann zu einem Aussichtsturm von dem man ganz Budapest überblicken konnte. WOW!!!! Man konnte den Unterschied zwischen Buda und Pest sehr gut sehen. Buda (wo unser Hotel stand) war im Gegensatz zu Pest sehr hügelig. Die beiden Stadtteile trennte die Donau.  Auf dem Rückweg zur Kindereisenbahn entschieden sich ein Teil der Mädchen dafür durch ein altes Flussbett zu gehen. Als sie die anderen am Bahnsteig wieder trafen sahen ihre Schuhe nicht mehr wirklich neu aus. Im Gegenteil!!! Die Kindereisenbahn wird wie ihr Name schon sagt ausschließlich von Kindern geführt. Der Lokführer bildete  da eine Ausnahme. Die Kinder waren in altmodische Anzüge gekleidet. Was Till sehr amüsant fand und alle um ein: ,, Foto, Foto!!??“ bat. Am Nachmittag besuchten wir  das Burgviertel von Budapest. Nach dem alle die Deutsche Botschaft gefunden hatten (Aufgabe von Thomas und Sascha) gingen wir in ein unterirdisches Labyrinth. Wir sollten die Weinfontäne finden. Jede Gruppe (3-4 Kinder) hatte eine Öllampe, ansonsten war es stockduster. Und so kehrten fast alle gutgelaunt an die Erdoberfläche zurück.  

Am Nächsten Tag packten wir nach dem Frühsport unsere Schwimmsachen zusammen um am Nachmittag in ein Schwimmbad zu fahren. Davor stand jedoch noch der Zoo auf dem Programm. Als wir nach einer kleinen Bahnfahrt im Zoo ankamen, schien die Sonne schon kräftig vom Himmel. Wir hatten ca. 2  ½ Stunden Zeit uns die vielen Tiere im Zoo anzuschauen. Es gab Kamele, Löwen, Tiger, Schildkröten, Bären, Schlangen, Fische, Krokodile, Eisbären, Wölfe, Robben, Pinguine, Elefanten, Giraffen, Zebras, ein Madagaskarhaus, …………… Nach dem ausgiebigen Zoobesuch und dem anschließenden Essen im Restaurant vom Zoo, warteten wir eine ¾ Stunde auf den Bus der uns zum Schwimmbad bringen sollte. Im Schwimmbad gab es eine riesige Trichterrutsche und weitere 10 andere Rutschen. Bei der Doppelrutsche gab es am Ende einen großen Wettkampf um die schnellste Geschwindigkeit. Annika und Siv gewannen. Herzlichen Glückwunsch!!!! Gegen acht Uhr holte uns der Bus wieder ab und brachte uns sicher wieder zum Hotel.

Donnerstags war das Wetter nicht mehr ganz so schön. Heute war Training angesagt. Als wir auf der Magareteninsel ankamen regnete es bereits. Nach der Laufeinheit spielten wir im prasselnden Regen auf der Wiese noch Fußball und Frisbee. Als wir klitschnass und dreckig im Hotel ankamen gönnten wir uns erst mal, nach dem Duschen, in einem Restaurant in der Nähe des Hotels eine warme Suppe und anschließend ein leckeres Schnitzel. Nach dem Essen gingen wir im Hotelbecken schwimmen. Es war ein schöner aber anstrengender Tag wir ließen ihn, nach einem Besuch der Pizzeria mit einem spannenden Krimiabend ausklingen.

Nach dem morgendlichen Schwimmen hieß es Kofferpacken. Nach dem alle Koffer im Zimmer von Sabine und Maria waren. Konnten wir los zur Markthalle, zum Shoppen. Es wurden Andenken, Süßes, Kleidung und Wurst gekauft, eben alles was man von einer Reise wieder mit nach Hamburg bringen sollte. Mit nur noch wenig Forint in der Tasche ging es zum letzten Mittagessen in Budapest. Schon wieder in der gleichen wie am Tage zuvor, da es dort die beste Pizza Ungarns geben sollte. Als wir zum Hotel zurückkamen, stand der Bus schon bereit uns zum Flughafen zu bringen. Nach dem Einchecken ging es zum Flugzeug. Mit reichlich Kaugummi versorgt starteten wir. Desto näher wir Hamburg kamen stieg auch die Aufregung. Als wir landeten wurden wir von unseren Eltern freudig begrüßt.

Wir möchten uns noch einmal bei den Begleitern Maria, Tobi und Sabine bedanken für die tolle Zeit.

Ein Besonderes Lob gilt natürlich noch unseren Trainern Thomas und Sascha!!!

Danke!Danke!Danke!Danke!Danke!Danke!Danke!Danke!Danke!Danke!Danke!

Cathi & Lefke

 

 

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