Was ist Judo

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Judo ist die entschärfte Form des alten Jiu-Jitsu, das heute wieder zur Selbstverteidigung herangezogen und gelehrt wird. Es war Dr. Jigoro Kano, der in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts die entsprechenden Schulen in Japan zusammenfaßte und den Grundstock für das heute praktizierte „Judo“ legte (In Shitaya, stelle des ersten Kodokan im Taito-ku-Bezirk in Tokio).

Nach Deutschland kam Judo durch die kaiserliche Marine. Bis zum heutigen Tage ist der Unterricht in Schüler- (Kyu) und Meistergrad (Dan) unterteilt. Der höchste erreichbare Grad ist der zwölfte Dan. Gürtel oberhalb des 5. Dan (Großmeistergürtel) können nicht durch Ablegen einer Prüfung erreicht werden. Sie werden ausschließlich verliehen. Eine höhere Graduierung als zum 10. Dan ist weltweit nicht möglich! Lediglich Professor Jigoro Kano, dem Begründer des Judo, hat man nach seinem Tode den 11. Dan verliehen. Der 12. Dan ist für Menschen nicht erreichbar. Der Geist, die Idee des Judo soll den 12. Dan tragen. Der weiße Gürtel des 11. und 12. Dan weist darauf hin, dass auch der größte Meister immer noch „nur“ ein Schüler ist. Auch sollen die Farben einen Kreis darstellen. So wird wiederum darauf verwiesen, dass man nie fertig gelernt hat.

Der erste in Europa gegründete Judoclub, war der Budokwai aus London. Die ersten Meisterschaften wurden 1930 in Japan ausgetragen. Die International Judo Federation (http://www.ijf.org) wurde 1951 gegründet. Weltmeisterschaften fanden erstmals 1956 statt, die Damen zogen, (was Weltmeisterschaften betrifft), 1980 nach. Die Europameisterschaften werden seit 1951 (Herren) bzw. 1975 (Damen) veranstaltet. Judo war erstmals im Jahre 1964 olympischer Wettbewerb. Im Jahr 1968 gab es keine olympischen Wettkämpfe, aber seit 1972 sind Judowettkämpfe fester Bestandteil des olympischen Programms. Seit 1992 dürfen auch die Judo Damen ihre Künste, bei olympischen Spielen unter Beweis stellen.

Schülergrade

Meistergrade

 

 

 

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