Ein volles Wochenende für den TuS Finkenwerder: Neuer Vorstand und mehr

Am Freitag, den 28. März fand die diesjährige Mitgliederversammlung des Turn- und Sportverein Finkenwerder statt. Gefolgt von der Ehrenmitgliedsfeier am Samstag wurden am Sonntag die langjährigen Mitglieder sowie sportliche Erfolge und überragendes Engagement in den Abteilungen geehrt.  Veränderungen im Vorstand und neue Vereinssatzung Sergej Balbuzki berichtet im Namen des Vorstandes vom vergangen Jahr 2024. Die Mitgliederzahlen sind weiterhin gestiegen und auch sind keine Anhebungen der Mitgliedsbeiträge notwendig. Der Vorstand wird entlastet und der neue Haushaltsplan vorgestellt und besprochen.Anschließend fanden Wahlen statt. Maya Brandt ersetzt Zora King im Amt als Schriftwartin und wird den Vorstand ab sofort tatkräftig unterstützen. Auch Sergej Balbuzki legt sein Amt als 1. Vorsitzender nieder und stellt sich nicht erneut zur Wahl. Der vorgeschlagene Nachfolger, Christoph Hopf konnte leider krankheitsbedingt nicht an der Versammlung teilnehmen, sodass seine Wahl in seiner Abwesenheit stattfinden musste. Die anwesenden Vereinsmitglieder wählten ihn dennoch mit großer Mehrheit, sodass wir ihn als neuen 1. Vorsitzenden begrüßen können. Ralf Pietsch wird aufgrund seines großen Engagements für die Handballabteilung zum Ehrenmitglied gewählt. Anschließend folgte die Wahl von Thomas Kielhorn zum Ehrenvorsitzenden. Stolz nimmt er seinen neuen Pullover, auf dem „Ehrenvorsitzender“ steht, von Sergej Balbuzki entgegen.   Nachdem sich uns letztes Jahr die Gelegenheit geboten hat, die Satzung erneut zu bearbeiten, wurde eine Neufassung der Satzung vorgenommen. Zora King hatte sich im Rahmen ihres Amtes als Schriftwartin im Vorstand sehr dafür eingesetzt und viel Arbeit hineingesteckt. Die neue Satzung wurde vom Vereinsregister, unserer Steuerberaterin, dem Hamburger Sportbund bzw. dessen Anwalt überprüft und zur Abstimmung für die Mitgliederversammlung freigegeben. Bei dieser wurde sie nun am Freitag beschlossen. Mit der Neufassung der Vereinssatzung wird eine Anpassung an aktuelle rechtliche und gesellschaftliche Entwicklungen angestrebt. Schwerpunkte sind dabei die Digitalisierung und die Prävention sexueller Gewalt.  Ehrenmitgliedsfeier bei Kaffee und Kuchen Auch in diesem Jahr fand wieder die Feier der Ehrenmitglieder statt. In einer kleinen gemütlichen Runde wurde sich im Raum über der Geschäftsstelle, bei Kaffee und Kuchen ausgetauscht. Sportliche Erfolge in und über Hamburg hinaus Sportliche Leistungen, außergewöhnliches Engagement und langjährige Mitgliedschaften wurden am Sonntag bei der Ehrenfeier geehrt. Bei Kaffee und Kuchen wurden Urkunden, anerkennende Worte und Ehrennadeln von dem Ehrenvorsitzenden Thomas Kielhorn verliehen.  Unser neu gewählter 1. Vorsitzender, Christoph Hopf, nutzt die Gelegenheit sich vorzustellen.  Leichtathletik In verschiedenen Disziplinen sind die Athletinnen und Athleten der Leichtathletik im letzten Jahr über sich hinaus gewachsen:Birk Jonas, Fiete Jonas und Titus Töter haben den TuS in der U12 im 800 m Lauf und Croslauf hervorragend vertreten und Birk ist sogar Hamburger Meister geworden. Im Sprint (60 m (Halle), 100 m, 200 m) sind Moana und Mohammed Donzo einfach herausragend und können stolz auf ihre Leistungen sein.Hamburgs schnellste Nachwuchssprinterin Caithlyn Zilius bricht im vergangenen Jahr den Hamburger Rekord über 75 m, erhält 4 Hamburger Meistertitel in der W13, 1 Hamburger Meistertitel in der W14 und bricht viele ihrer persönlichen Bestleistungen. Espen Hilgers gewann nicht nur die 5 km Laufstrecke des 35. Finkenwerder Insellaufs, sondern auch zum 2. Mal das „Zehntel“ des Hamburg Marthons. Bei den Landesmeisterschaften U18 wurde er Dritter über 3000 m.  Nachdem Ema Neupauerová bereits 2023 den Johann-Camper Gedenkpreis für ihre sportlichen Leistungen im Speerwurf erhalten hatte zeigte sich auch im Jahr 2024, dass sie ein großes Talent hat. Sie wurde Landesmeisterin von Hamburg und Schleswig-Holstein in der U20 und Deutsche Vizemeisterin, wodurch sie sich zur Europameisterschaft qualifizierte und dort sogar den 11. Platz belegt. Sie ist nun im deutschen Bundeskader NK1, sodass wir gespannt sein können, was das Jahr 2025 für sie bereit hält. Selbstverständlich hat auch ihr Trainerteam dazu beigetragen. Dieses engagiert sich ehrenamtlich in ihrer Freizeit, um ein abwechslungsreiches und förderndes Training zu gestalten und mit auf Turniere und Wettkämpfe zu fahren.  Ju-Jutsu Schon seit vielen Jahren hält sich das Weltniveau der Ju-Jutsu Abteilung. Auch im letzten Jahr waren die zwei Kämpferinnen international erfolgreich: Jette Kuhn wurde Norddeutsche Meisterin, Deutsche Meisterin, Vizeweltmeisterin und ist Mitglied des Nationalkaders. Sophie Janson ist ebenfalls Mitglied des Nationalkaders und wurde 7. bei den Weltmeisterschaften. Paul Wilken  belegte den 3. Platz bei den Norddeutschen Meisterschaften und wird schließlich Deutscher Meister. Auch er wird in den Nationalkader aufgenommen. Der Nachwuchs steht mit Timur Tosun bereit, welcher nun den Norddeutschen Meistertitel trägt. Trainer Claus-Dieter Bergmann-Behm wird ebenfalls für die geleistete Arbeit geehrt, nicht zuletzt für den Umbau des Dojos. Handball 2. Damen Handball-Mannschaft haben in der Saison 2023/2024 die Meisterschaft und damit den Aufstieg und den Pokalsieg errungen – was für euch Erfolg! Sandra Stolle wird als überaus engagierte Trainerin der Handballabteilung geehrt. Sie hatte keinerlei Erfahrung im Bereich Handball und hat sich durch unglaubliche Begeisterung in das Team der Trainerinnen und Trainer eingearbeitet. Sie kümmert sich mit Hingabe um unsere männliche C-Mannschaft und weibliche C-Mannschaft. Ohne ihren Einsatz würden beide Mannschaften vermutlich nicht das sein, was sie gerade sind. Zu dem engagierten Trainerkreis gehört auch Isabelle Stanislawski, welche bereit seit 2008 die Handballabteilung bereichert. Tischtennis, Fußball & mehr Das erste großes Lob gilt der 1. Herren vom Tischtennis, welche im Mai 2024 Meister geworden sind.  Es gibt immer wieder Mitglieder, die sich über ihr Amt hinaus für den Verein und ihre Abteilungen engagieren. So Thorsten Ahlborn, für sein Engagement in der Fußballabteilung und Uwe Hufnagel beim Einsatz bei der Sanierung der Schießsportanlage. Lilian Kielhorn ist seit vielen Jahren Leiterin der Abteilung Gesundheitssport und steckt viel Engagement in die Organisation des Sportabzeichens. Es ist eben nicht nur das Kursleiten, sondern auch die ganze Organisation darüber hinaus, was ein großes Lob verdient. Festausschuss sucht Nachwuchs Der derzeitige Festausschuss möchte seine Tätigkeiten nach 40 Jahren von Jens Ebeling und rund 30 Jahren von Dierk Fock zum Ende des Jahres 2025 nicht mehr weiterführen. Dieses großartige Engagement verdient Anerkennung! Damit unsere Veranstaltungen weiterhin stattfinden können, suchen wir dringend Nachwuchs und bitten die Vereinsmitglieder in den eigenen Kreisen nach Freiwilligen Ausschau zu halten. Bei Interesse kann sich an die Geschäftsstelle gewendet werden. Der Vorstand des TuS Finkenwerder wünscht allen Sportlerinnen und Sportlern weiterhin viel Erfolg für das Erreichen ihrer Ziele in diesem Jahr! Text: Hanna Steingrobe (Pressewartin)

06.08.2023, 15Uhr: Benefiz-Spiel gegen Finkenwerder: HSVH feiert Saisoneröffnung für den guten Zweck

Am 6. August verbindet der Handball Sport Verein Hamburg seine Team-Vorstellungund die Saisoneröffnung 2023/24 mit einer Hilfsaktion. In der Sporthalle Hamburgtreten die HSVH-Profis gegen den TuS Finkenwerder an, dessen Heimathalle imFebruar niedergebrannt war. Die Ticketerlöse aus dem Spiel werden gespendet.In dieser Woche starten die Profis des Handball Sport Verein Hamburg in die Saisonvorbereitungfür ihre dritte Spielzeit in der LIQUI MOLY HBL. Eine offizielle Saisoneröffnung für seine Fansveranstaltet der HSVH dann am Sonntag, den 6. August, in der Sporthalle Hamburg. Um 15 Uhrtritt das Bundesliga-Team im Rahmen eines Benefiz-Spiels gegen den Hamburg-Ligisten TuSFinkenwerder an, der zu Beginn des Jahres seine Heimspielstätte inklusive des darin gelagertenMaterials bei einem Brand verloren hatte und seither als Verein heimatlos ist. Der Eintritt kostetin allen Preiskategorien 10 Euro. Vorstellung des Bundesliga-Teams für die neue Saison Bevor der HSVH Mitte September das erste Pflichtspiel der neuen Saison vor seinen eigenen Fansbestreitet, bietet die Saisoneröffnung schon Gelegenheit, die Mannschaft und vor allem dieNeuzugänge kennenzulernen. Das Spiel gegen Finkenwerder ist die einzige Möglichkeit für Fans,die neue Mannschaft in der diesjährigen Saisonvorbereitung in Hamburg live zu sehen. Für diebeiden externen Neuzugänge Tomislav Severec (RK Nexe) und Zoran Ilic (Telekom Veszprem)wird es das erste Mal sein, dass sie in die Sporthalle Hamburg einlaufen und dann lautstark vonden HSVH-Fans bei ihrem neuen Klub in Empfang genommen werden.Auch alle anderen Spieler werden dann vom neuen Hallensprecher, dem Nachfolger von Finn-Ole-Martins (FOM; ab kommender Saison bei Dyn), vorgestellt und begrüßt. Der neueHallensprecher wird in den kommenden Tagen vorgestellt. Autogrammstunde nach dem Spiel Das stimmungsvolle Event zur Saisoneröffnung soll Lust auf mehr machen – Mitte Septemberbestreitet der HSVH gegen den SC DHfK Leipzig das erste Heimspiel in seiner dritten Erstliga-Saison. Zwar muss der HSVH in der Liga seine ersten drei Spiele allesamt auswärts bestreiten,freut sich dann aber auf die große Unterstützung der Hamburger Fans, die in der Vergangenheitschon häufig einen echten Unterschied gemacht haben. Nach dem Spiel gegen Finkenwerderstehen alle Spieler und das Trainerteam für Autogramme und Fotos bereit. Eintrittsgelder als Spende für den TuS Finkenwerder Im Rahmen der Saisoneröffnung tritt der HSVH gegen den Hamburg-Ligisten TuS Finkenwerderan. Der Fünftligist, der insgesamt 4 Erwachsenen- und 5 Jugendmannschaften ins Rennenschickt, ist seit Februar heimat- und mittellos. Bei einem Brand ist die Heimathalle des TuS, dieHalle der Stadtteilschule Finkenwerder, bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Somit hatte derVerein nicht nur seine Heimspielstätte verloren, sondern auch all sein Material und seinekomplette Ausrüstung. Der HSVH spendet deshalb den gesamten Erlös aus den Eintrittsgeldernseiner Saisoneröffnung für die Handball-Abteilung des TuS Finkenwerder.„Wir freuen uns sehr über diese Gelegenheit und über die Unterstützung vom HSVH“, sagt RalfPietsch, Handball-Abteilungsleiter beim TuS Finkenwerder, „überhaupt sind der Zusammenhaltund der Zuspruch innerhalb der Handball-Community unglaublich und wurden durch diesesUnglück erst so richtig spürbar. Leider ist die Situation bei uns immer noch angespannt. DasJugendtraining findet aktuell in kleinen Sporthallen statt, die aber nicht annährendHandballfeldgröße haben. Die Erwachsenen sind aktuell bei Nachbarvereinen untergekommen.Aber das ist alles nur temporär.“ Ticket sind ab sofort auf der Website des HSVH und im Fanshop im Levantehaus erhältlich: Der TuS Fanblock sitzt in Block W5 und W6 – Ticketes gibt es hier.

Der etwas andere Spielbericht

TuS Finkenwerder 26 – 25 HG Hamburg-Barmbek III Corona hat zugeschlagen! Und nicht nur der Autor sitzt zu Hause in Quarantäne. Nachdem das Spiel doppelt vor der Absage stand wurde schlussendlich doch gespielt. Bedeutete für uns, dass die Kaderzusammenstellung sehr kreativ gestaltet werden musste, da gefühlt mehr Spieler nicht spielen konnten als tatsächlich zur Verfügung standen. Für die Fußkranken zu Hause zauberte Thees spontan einen privaten Live-Stream aus dem Hut. Deshalb gibt es hier den etwas „anderen“ Spielbericht zu Lesen! (mit Mattis an der Kamera, Grüße sind angekommen!)   Landesliga im Liveticker —- 0. Minute Anpfiff verzögert sich, Autor vermutet, dass Janis noch zu wenig Strandmatte in der Frisur hat. 0. Minute Die ersten Überraschungen im Kader. Mit ihrem Debüt heute Nassim, Tim M., Mathis und Marius (vielleicht als Spieler?!), Thees heute Trainer. Hier wurde wirklich alles aufgeboten, was Turnschuhe hat. 0. Minute Erste Sieben mit Lucas, Florian, Nassim, Niklas G., Janis und Tobias, Knochi im Tor. 1. Minute 0:0 – Erster Angriff in der 5:1 Deckung. Direkt der Ballgewinn, aber im Gegenstoß wird der Ball erst mal weggeworfen. Verbesserungswürdig. 2. Minute 0:1 – Und gleich der Siebenmeter samt Führung für Barmbek. 3. Minute 1:1 – Janis unnachahmlich zum Ausgleich. Da hat sich das Nachkleistern gelohnt. 3. Minute 1:2 – Rückraumwurf von halb links. 4. Minute 1:2 – Kein Siebenmeter? Tobias (oder Niklas, wer weiß das schon?) durch, aber die Pfeife bleibt stecken. 6. Minute 1:2 – Unnachahmlich, wie Nassim das Trikot mit der Nummer 24 ausfüllt. Das ist doch vorgedehnt? *Autor guckt verlegen nach unten. 6. Minute 2:2 – Janis zum Ausgleich, nachdem keiner den Ball so richtig haben wollte. Am Ende „die Krake“ Niklas G. mit dem Ballgewinn und das Tor im Gegenstoß. 7. Minute 2:2 – Knochi das erste mal am Ball. Ist doch schön, wenn’s brennt, nicht wahr? 8. Minute 2:2 – Nassim mit Gelb. Zuschauer wundern sich, dass es 8 Minuten gebraucht hat dafür. 9. Minute 3:2 – Spiel noch nicht flüssig, aber die Lücke für Janis. 3:2 Führung. Gebt dem Mann den Ball!!! 9. Minute 3:3 – Ausgleich, ganz schön doll von halb links, Knochi kann nur Vögel beobachten. 10. Minute 3:4 – Der Ball läuft noch nicht gut, im Gegenzug gibt’s den Treffer für die Gäste. 11. Minute 3:4 – Niklas G. vom Kreis frei, und direkt an den Torwart. Fehlt da vielleicht das ein oder andere Deka-Kilo? 12. Minute 3:4 – Flo wird aus der Luft gerupft, nach kurzer Beratung der Schiris „nur“ 2-Minuten. 13. Minute 3:4 – Tobi frei gespielt auf Außen, aber kann nicht vollstrecken. Der Autor denkt an den ersten Schnaps… 13. Minute 4:4 – Lucas mit dem Ausgleich, nachdem „die Krake Nr. 2“ Flo den Ball abfängt. Liegt wohl in der Familie. 14. Minute 4:5 – Zu wenig in der Abwehr, auf halb links ist die Lücke und wieder Rückstand. Autor merkt, dass er den Schnaps sowieso nicht schmecken kann. 15. Minute 4:5 – Interessantes Duell am Kreis, da liegen gute 30cm dazwischen. Tim M. auf Achselhöhe des gegnerischen Kreisläufers. Hoffentlich wurde hier Deo benutzt? 15. Minute 5:5 – Wieder Janis!! Der Ausgleich. 16. Minute 6:5 – Da ist die Führung, kurzes Techtelmechtel von Tim und Janis (Wieso hast du meinen Nachnamen?), danach Nico frei und unnachahmlich in den Winkel. 17. Minute 6:5 – Mathis drin und dann wieder draußen. 2-Minuten-Strafe. Puhhh, das war echt wenig. 18. Minute 6:5 – Das erste Mal der Ostblock zu hören, Dienstleistungen im horizontalen Gewerbe werden angepriesen. 18. Minute 6:5 – Barmbeker im Gesicht bei Janis, nur Gelb. 19. Minute 6:6 – Wieder Halb links durch und der Heber. 20. Minute 7:6 – Torwart am Meckern, Autor zu langsam und hört nur das Jubeln. Janis war’s. (also das Tor) 20. Minute 7:6 – Knochi am Boden aber auch am Ball. Autor ist erleichtert, dass er nach zügigen acht Sekunden alleine aufstehen kann. 20. Minute 7:6 – Dem Autor seine Hände zittern, zuguc ekjn is tj nichnt seiins… 21. Minute 7:6 – Jetzt drei Mal Mewes im Spiel… tja, ist halt ’n Dorf. 22. Minute 7:6 – Mewes mit dem Block (egal wer), aber kein Tor im Gegenzug. Wurf und Abpraller an den Torwart, ich werd bekloppt… 23. Minute 7:6 – Stimmung ist gut, Knochi hält den 1,50m Heber. Keine Zeit gehabt sich zu ducken. 24. Minute 7:6 – 2-Minuten-Strafe für Barmbek, Ostblock mit objektiver Bejahung der Strafe. 24. Minute 7:6 – Noch mal 2-Minuten, das muss doch jetzt mal… 25. Minute 7:6 – Gibts doch nicht. Janis verfehlt vom 7-Meter Punkt. Nicht nur er denkt gerade an den Autor. 26. Minute 7:7 – Ausgleich in doppelter Unterzahl, vier Leute am Boden, zwei von Finkenwerder, ein Barmbeker und der Autor. Schreibe im Sitzen weiter. 27. Minute 7:7 – Übertritt Nico, aber 2-Minuten für Barmbek. Es passieren komische Sachen. Doppelte Überzahl wurde schon mal besser ausgespielt. 27. Minute 8:7 – Wieder Führung nach Ballgewinn in der Abwehr. Im Training wären das 5 Burpees, Niklas G.! Gegenstoß einfach reingerollt. 27. Minute 8:7 – Auszeit Barmbek. 28. Minute 8:8 – Ausgleich, Links Außen mit Einzelaktion. 28. Minute 9:8 – Wieder Siebenmeter. Autor wäre fast losgerannt, bemerkt aber dann noch rechtzeitig, dass der Elbtunnel gesperrt ist. Niklas G. wie im Training. 29. Minute 9:8 – Bein wieder nicht rechtzeitig wegbekommen, Knochi hält von Rechts-Außen. Jetzt mal absetzen!! 29. Minute 9:9 – Ausgleich im Gegenstoß, nichts mehr im Angriff, Halbzeit. 30. Minute Angriff läuft noch nicht, wenig kommt aus dem Zusammenspiel. Wie denn auch… Aber alles drin. Torwart von Barmbek kann sich zu oft auszeichnen. Abwehr sieht eigentlich ganz gut aus. Aber dann immer wieder Eins-gegen-Eins Schwächen. Barmbek darf hier keine neun Tore machen. Langsam entwickeln sich semantische Schwächen beim Autor. Zugucken ist einfach brutal! 30. Minute Thees an der Technik, das Bild wackelt. „Schon mal mit Aus- und Anschalten probiert?“ Julien soll filmen, Bild zeigt auf den Hallenboden. Ihr macht mich fertig! 31. Minute 9:9 – Kann Nassim weiterspielen? Das mit dem Knie sah nicht gut aus. Thinus startet am Kreis. 31. Minute 9:10 – Janis

Der Geist der roten Jogginghose – Verdienter Heimsieg im Spitzenspiel

Erfolgreich im Spitzenspiel: Mit einem 31 – 22 Heimsieg festigen wir den Platz an der Sonne. Nach dem mühevollen Auftaktsieg vom Vorwochenende wartete mit dem Tabellenzweiten aus Ahrensburg eine andere Hausnummer. Zwar ist die Tabelle aktuell etwas verzerrt (Eilbeck und Ellerbek mit weniger Minuspunkten als Ahrensburg, aber auch weniger Spielen), doch zu gut war noch das Hinspiel in unseren Köpfen. Nur mühsam konnten wir damals die zwei Punkte mit nach Hause nehmen.Aber war da nicht noch was? Richtig, handelte es sich doch um das Spiel, als Marius und Niklas G. mit den Trikots gefühlt noch zwei Mal nach Fehmarn gefahren sind, bevor sie in der Halle aufschlugen. Interessante Kleiderkombinationen mussten damals ausgepackt werden und allen voran die rote Jogginghose von Leif schien auf der Tribüne der Favorit der Zuschauer zu sein. Aber rein ins Spiel zeigte sich von Anfang an eine andere Stimmung. Mit Timo als Defensivanker (Wer? Ahh, na gut, Summi) stand die Abwehr stabil und auch vorne fanden wir zu unserem Spiel. Im Gegensatz zur Vorwoche verwerten wir unsere Möglichkeiten, sowohl im Gegenstoß als auch aus dem Positionsangriff, diesmal sicher. Nico und Lucas bildeten zu Anfang die erfolgreiche Außenachse (jeweils 2 mal erfolgreich in den ersten 10 Minuten), wurden dann aber genauso gut von Clarence und Tobias im Laufe des Spiels unterstützt. Irgendwie hatte man an diesem Tag nie das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren könnten. Bis zur zehnten Minute konnten die Ahrensburger noch mithalten (4:4, 10.) doch danach wurde das Spiel einseitig. Lucas zur ersten 3-Tore-Führung (7:4, 14.) und nach 21 Minuten waren es dann schon 6 (11:5, 21.). Diese Führung hielt dann auch bis zur Halbzeit (14:8, 30.).Hilfreich an diesem Tag war auch unser Torwartspiel: Knochi konnte sich über das gesamte Spiel mehrfach auszeichnen (oder, wie er sagen würde: „Das ein oder andere Mal seine Flossen nicht rechtzeitig wegziehen…“). In der zweiten Halbzeit spielten wir dann konzentriert und mit der gleichen Intensität unseren Stiefel runter. Dementsprechend wuchs der Vorsprung noch bis auf zehn Tore und am Ende stand ein sicherer 31 – 22 Heimsieg zu Buche.Als kleines Highlight gab es noch eine etwas unorthodoxe 7-Meter-Ausführung. Aber da an diesem Tag alles funktionierte fand auch dieser Ball seinen Weg ins Tor. (Anmerkung des Autors: Schwein gehabt!)   Nächstes Wochenende ist spielfrei. Danach geht es weiter mit dem nächsten Heimspiel: Zu Gast ist die dritte Mannschaft von Hamburg-Barmbek. Anwurf ist wie gewohnt um 18:00 Uhr am heimischen Norderschulweg.   Tore: Sebastian (6), Niklas G. (4), Thees (4), Lucas (4), Tobias (3), Nico (3), Janis (3), Clarence (3), Florian (1), Niklas F., Thinus, Timo, Jonas, Knochi

Endlich wieder Handball – 45 Minuten Zittern und ein gutes Ende

In unserem ersten Spiel in der Rückrunde fuhren wir einen 22 – 28 Auswärtssieg ein. Nach schwacher erster Halbzeit und einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang konnten wir die zwei Punkte nach Finkenwerder entführen. Die Hufen scharrten schon länger, und dann, Anfang Februar war es endlich so weit: Das erste Spiel nach fast zwei Monaten Zwangspause wartete auf uns. Frohen Mutes machten wir uns zu abendlicher Stunde (wer hat sich eigentlich die 20:00 Uhr Anwurfzeit ausgedacht?) auf nach Rahlstedt.Nach zwei Corona bedingten Absagen im Dezember und der verordneten Zwangspause durch den Hamburger Handballverband im Januar war es für uns das erste Spiel in über zwei Monaten.Zu Gast waren wir bei der zweiten Mannschaft vom AMTV, die sich in der Tabelle aktuell in Vorletzter Position befinden. Das sollte uns doch eigentlich zum Favoriten machen, oder? Das Spiel begann allerdings wenig verheißungsvoll. Von dem, was beim Abschlusstraining am Donnerstag noch so wunderbar geklappt hatte (zumindest haben wir das unserem Trainer so mitgeteilt, der am Donnerstag leider verhindert war), war außerordentlich wenig zu sehen. Schwerfällig in der Abwehr und wenig strukturiert im Angriff liefen wir von Anfang an einem Rückstand hinterher. (3:0, 3. Minute). Man munkelt, dass noch die beste Leistung von Rechtsaußen Julien erbracht wurde. Und der war an diesem Tage nur als Zuschauer auf der Tribüne zugegen.Zwar wurden wir nie gänzlich abgeschüttelt, aber zu mehr als zwei mal zum Ausgleich (3:3, 5. und 8:8, 15.) reichte es nicht.Eklatant war vor allem die Abschlussschwäche: War der gegnerische Torwart so gut oder wir im Abschluss so schlecht? Vermutlich von beidem ein bisschen. Aber wie auch immer, wenn der Ball den Weg ins Tor nicht findet, dann ist es vermutlich irrelevant, woran es gelegen hat. (Einmal 5€ ins Phrasenschwein bitte)Mit einem schmeichelhaften 2-Tore-Rückstand ging es in die Halbzeitpause (14:12, 30.). Sollte die Halbzeit den Wendepunkt bedeuten? Denkste, dass muntere Geplänkel ging genau so weiter wie im ersten Durchgang. Wir liefen weiter dem 2-Tore-Rückstand hinterher und allmählich stellte sich die Frage, ob es in unserem ersten Spiel in der Rückrunde gleich zu einer Überraschung kommen sollte. Aber zu unserem Glück kam dann doch der Moment, in dem das Spiel kippte. In Unterzahl (Niklas G., du Rüpel) gelang uns ein 4-Tore-Zwischensspurt. Aus einem 19:17 Rückstand machten wir in kurzer Zeit einen 2-Tore-Vorsprung. (19:21, 48.)Und auch die anschließende Auszeit der AMTVer brachte keine Wende mehr. Im Endeffekt gewannen wir das Spiel noch unverdient hoch mit sechs Toren (22:28, 60.) Was ist zum Spiel zu sagen? Wir können wieder Handball spielen. (Jippieh!!)Wir haben zwei Punkte mehr auf dem Konto. (Auch gut!)Es gibt den sogenannten „Room for improvement“ (Taktisch clever gemacht)Wir haben nicht gezählt, aber bei Trainer Marius sind dann doch das ein oder andere, weitere graue Haar zum Vorschein gekommen. (Bewertung liegt im Auge des Betrachters)Julien ist unfallfrei nach Hause gekommen.   Tore: Janis (8), Lucas (5), Thinus (4), Florian (3), Thees (3), Sebastian (3), Niklas F. (1), Niklas G. (1), Nico, Clarence, Malte, Jonas, Knochi, Mattis

Lauras Jahresrückblick

„In Finkenwerder schickt man keine roten Herzen, sondern nur grüne???“ Was für ein Jahr… Wir sind alle mehr als glücklich, dass wir in die Saison starten konnten und die Hinrunde ohne einen einzigen Corona-Vorfall überstanden haben. Zum Jahresabschluss haben wir am letzten Trainingstag ein gemeinsames Fun-Training gemacht. Mit einigen Snacks, Getränken und jeder Menge Spaß machten wir uns einen tollen Abend in der Halle. In einer gemütlichen Runde bedankten wir uns bei allen, die uns spielerisch und mental unterstützt haben? (auch hier noch einmal an großes Dankeschön für eure Hilfe). Auch für unsere Trainer gab es ein kleines Präsent um die strapazierten Nerven zu pflegen. Nach der hochkalorischen Weihnachtspause freuen wir uns nun auf das neue Jahr und wollen neu angreifen. Unter welchen Bedingungen und in welcher Form das sein soll, wird sich noch zeigen. Aber was darf zum Jahreswechsel nicht fehlen? Genau, ein Saisonrückblick: Die Saison startete gegen und in Niendorf. Erst hieß es Ziegen streicheln und dann fix einen Selbsttest machen, denn wir haben als Team entschieden, uns trotz aller Vorsichtsmaßnahmen, noch einmal vor jedem Spiel selbst zu testen. Tests negativ, Stimmung positiv – auf geht’s in die Halle! Es war ein unfassbar hartes Spiel. Nach 3 Minuten stand es zwar 0:3 für uns, aber die Mädels aus Niendorf kämpften sich immer wieder ran, sodass es zur Halbzeit nur noch 6:7 für uns stand. Den Sieg wollten wir uns aber nicht mehr nehmen lassen und gewannen am Ende 15:18. Die ersten zwei Punkte! Das Gekreische war groß. Vor Freude, aber auch, weil wir später Besuch in der Kabine hatten…. Eine absolut viel zu groß geratene Spinne hat den Weg unter die Dusche zu uns gefunden. Den Schock mussten wir erst einmal beim Italiener um die Ecke verarbeiten. Das Spiel stecke uns ganz schön in den Knochen. So kam es, das zwei von uns, zur Erheiterung aller anderen im Restaurant, während des Essens, einen Krampf in der Leistengegend bekamen. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass uns das noch verfolgen würde… Eine Woche später hatten wir unser erstes Heimspiel gegen die 2. Damen vom HSB Bergedorf. Unsere Führung mit drei Toren von der letzten Woche schafften wir in diesem Spiel schon in der dritten Spielminute. Wir setzen uns zur Halbzeit mit 16:10 ab und gewannen das Spiel im Rausch mit 32:21. Bei uns lief es! Und weil es so schön war, folge im Anschluss noch ein Heimspiel gegen die SG HH-Nord 2. Wir waren heiß! Alle guten Dinge sind bekanntlich drei. Wir holen uns den dritten Sieg in Folge. Ein Traum ☺️ Joa, und was dann folgte, können wir auch nicht so genau in Worte fassen ?. Zwei Wochen spielfrei taten uns offensichtlich nicht gut. Unser Auswärtsspiel in Ahrensburg lief definitiv anders als erwartet. Wir wussten es würde hart werden, aber damit hatte nun keiner gerechnet: Als unsere 1. Herren zur zweiten Halbzeit die Halle erreichte, (sie hatten  im Anschluss ebenfalls ein Spiel gegen Ahrensburg), dachten sie, dass es sich bei dem Halbzeitstand um ein Fehler handelte oder eventuell auch um die Spielzeit…? „15:02 Minuten? – Nein, das war der Halbzeitstand!!!“. Das Debakel endete dann 30 Minuten später mit einem 32:12. Die Niederlage war aber nicht das traurigste an diesem Tag. Eine unserer Spielerinnen verletzte sich leider schwer und ist seitdem treuster Fan auf der Bank. #comebackstronger und weiterhin gute Besserung! ? Die Punkte blieben also in Ahrensburg. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch zum aktuellen ersten Platz an Ahrensburg! Wieder aufrichten und weiter machen war dann angesagt. Wir tankten Mut, denn das folgende Spiel sollte wieder ein Heimspiel sein, #zuhauseungeschlagen! Gegen den Bramfelder SV war es ein Kampf. Bis ca. zur 46. Spielminute war es ein reines Ping-Pong Spiel und es stand unentschieden (13:13). Henning und Thees nahmen eine Auszeit – einmal durchatmen und das weitere Vorgehen besprechen. Mit Vollgas griffen wir weiter an und konnten in den letzten 14 Minuten noch 8 Treffer erlangen. Die Mädels vom Bramfelder SV, zu unserem Glück, nur noch 3. So ging das Spiel 21:16 für uns aus und die zwei Punkte blieben in Finkenwerder. Juhuu! Als nächstes auf der Liste stand HG Hamburg-Barmbek. Uns war von Anfang an klar, dass das ein schweres Match werden sollte. Wir fanden nur bedingt ins Spiel, wenig bis gar nichts geklappte und Barmbek bestrafte uns bei jedem gemachten Fehler – zurecht. 30:23 war der Endstand und die zwei Punkte blieben verdient bei den Barmbeker Mädels. Die zweite Niederlage auf unserem Punktekonto… Und was hatten wir bisher noch nicht? Richtig – Ein Unentschieden. Kein Problem dachten wir uns und machten das gleich zwei mal hintereinander. ??‍♀️ Spaß beiseite: In der ersten Halbzeit gegen Altona führten unsere Gegner zeitweise mit drei Toren und wir mussten alles geben um da wieder ranzukommen. Es war ein schnelles und unfassbar torreiches Spiel. Leider erzielte eine Spielerin aus Altona, die in den letzten Sekunden noch zum Wurf kam das finale Tor zum 33:33. Schade, aber ok für uns. Ein Unentschieden war fair bei der Leistung beider Mannschaften. Daraufhin machten wir uns erstmal einen schönen Abend beim Griechen. Und was durfte hier nicht fehlen? Richtig, ein Leistenkrampf! Wie beim Italiener musste nun die nächste Spielerin daran glauben. Ein ähnliches Spiel hatten wir in der darauffolgenden Woche in Wilhelmsburg. Wir kämpften uns ran und ergatterten in der 42. Minute erstmals die Führung. Die letzten Minuten waren spannend, hektisch und ein Hin und Her. In der 58. Minute wogen wir uns schon fast in Sicherheit (Stand 21:23), aber da haben wir die Rechnung ohne Wilhelmsburg gemacht. In den letzten drei Minuten machte Wilhelmsburg noch zwei Tore und wir keines. Somit teilten wir uns die Punkte mit einem Endstand von 23:23. Im nächsten Spiel hieß es Derbytime! Sehr aufregend, denn bei uns auf der Platte stehen auch ehemalige Fischbek-Damen. Wieder ein so spannendes Spiel. Zur Halbzeit stand es 11:11. Bitte nicht noch ein Unentschieden, dachten wir uns. Also noch einmal richtig aufdrehen war der Plan. Der wurde erfolgreich umgesetzt. Wir setzten uns ab und gewannen mit 6 Toren Führung (26:20). Den Derby-Sieg feierten wir anschließend bei Brandts und auch hier

Derbytime in Wilhelmsburg – Und schwupps… wurde alles ein bisschen enger!

Am vergangenen Wochenende stand das erste Derby in Wilhelmsburg an. Die Ausgangslage war klar: Die Wilhelmsburger befanden sich nach der Niederlage gegen Niendorf in der Vorwoche im Mittelfeld der Tabelle, wir, dagegen noch ungeschlagen, thronten von der Tabellenspitze. Die Vorzeichen vor der Partie ließen nichts Gutes erahnen: Eine Woche vorher noch mit über 20 Spielern beim Training sah die Situation vor dem Spiel in Wilhelmsburg schon wieder ganz anders aus: Mit Ludolph, Lucas, Thinus, Timo, Jannik und Niklas F. hatten wir sechs Ausfälle zu verkraften, dazu kamen einige Blessuren aus der Vorwoche. Das alles merkte man unserem Spiel an, dass vom Start weg nie so richtig ins Laufen kam. Die rustikale Wilhelmsburger Abwehr tat ihr übriges, der wir aber auch mit zu wenig Ballbewegung im Angriff selbst in die Karten spielten. Trotzdem kamen wir gegen Ende der ersten Halbzeit zu einer zwischenzeitlichen Drei-Tore-Führung (9:12, 25.). Unter anderem mit Unterstützung der Wilhelmsburger vom Siebenmeterpunkt. Wahrscheinlich gibt es in Zukunft absolutes Heberverbot bei weiteren Ausführungen, scheiterten diese Versuche doch kläglich hinter unserem Tornetz. Leider kassierten wir kurz vor dem Halbzeitpfiff noch zwei späte Tore und führten zur Halbzeit nur äußerst knapp. (15:16, 30.) Die zweite Halbzeit war dann lange ausgeglichen: In der Verteidigung fanden wir leider zu selten Mittel, den Wilhelmsburger Positionsangriff zu stoppen. Sowohl Abwehr als auch Torhütern fehlte der Zugriff zum Spiel. Dagegen stand unser Tempospiel, vor allem in der zweiten Welle, das uns im Spiel hielt. Die Entscheidung fiel dann in den letzten zehn Minuten: Was in der bisherigen Saison eigentlich unsere Stärke war, drehte sich in diesem Spiel um. So ging uns sprichwörtlich die Puste aus. Vorne erlitten wir einen Rückfall in alte Zeiten, zu statisch, zu viele technische Fehler, hinten gab es keine Steigerung mehr. Die Wilhelmsburger waren jetzt gerade so viel besser, dass sie einen Ein-Tore-Rückstand (26:27, 52.) in eine Zwei-Tore-Führung (31:29, 59.) verwandeln konnten. Und so sollte es an diesem Tage einfach nicht sein. Vieles kam zusammen, weshalb wir am Ende die zwei Punkte dann auch einfach nicht verdient hatten. Glückwunsch an die Wilhelmsburger zu dem schlussendlichen 33:30 Sieg in eigener Halle. Wir waren aber nicht die einzigen, die als vermeintlicher Favorit Punkte ließen: Eilbeck und Norderstedt, die mit einem bzw. drei Verlustpunkten auf den Plätzen 2 und 3 rangierten, verloren ebenfalls. Bedeutet, dass in der Tabelle alle Mannschaften ein bisschen näher zusammengerückt sind. Die Landesligasaison 2021/22 bleibt also spannend! Aus gegebenem Anlass: Auch an diesem Wochenende waren wieder viele Fans aus und für Finkenwerder mit dabei. Wir schätzen die Unterstützung unserer Fans und die daraus resultierende Atmosphäre zu Hause und in fremder Halle. Und so, wie wir auf dem Spielfeld Gegner und Schiedsrichter ihren gebührenden Respekt entgegenbringen möchten wir daran appellieren, dass auch von der Tribüne aus zu tun. Heißblütige Unterstützung für Finkenwerder: Ja! Persönliche Beleidigungen gegenüber einzelnen Spielern, Trainern oder Schiedsrichtern: Nein! Für uns heißt es jetzt Wunden lecken, Krone richten und weitermachen. Am kommenden Wochenende schon erwarten wir die Gäste aus Eimsbüttel. Anpfiff ist Samstag, den 27. November, um 18:00 Uhr in heimischer Halle am Norderschulweg. Bis dahin! Tore: Janis (11), Sebastian (5), Lukas (4), Leif (3), Florian (2), Niklas G. (2), Clarence (1), Tobias (1), Nico (1), Malte, Thees, Julien, Jonas, Knochi

Großer und kleiner Besuch – Die Weste bleibt weiß!

TuS Finkenwerder 27 – 24 HT Norderstedt II Spitzenspiel am Norderschulweg: Wir, in dieser Saison noch ungeschlagen, gegen die mit drei Verlustpunkten auf dem dritten Platz sich befindlichen Gäste aus Norderstedt.Die Spannung war von Beginn an zu spüren, beide Bänke, die Tribüne und der Ostblock, voll. Ein heißer Tanz erwartete alle Beteiligten. Die Schiedsrichter hingegen hatten an diesem Tag eine kurze Leine: Bis zum Ende gab es insgesamt 17 Zeitstrafen. Klingt recht rabiat, das Spiel war physisch aber trotzdem nicht unfair. Mit der Linie der Schiedsrichter kamen wir insgesamt besser zurecht, die Gäste haderten dann doch mit der ein oder anderen Entscheidung mehr. Zwölf Zeitstrafen gingen an die Norderstedter, „nur“ fünf an uns. Das bedeutete, dass wir uns recht häufig in Überzahl befanden. Zwar konnten wir früh mit zwei Toren in Führung gehen, doch absetzen konnten wir uns in der ersten Halbzeit nicht. Zu meist hielt sich der Abstand bei einem Tor. Lange Angriffe der Norderstedter in Unterzahl und vorne unsereins nicht mit der letzten Entschlossenheit.Trotzdem ging es mit einer knappen Führung in die Halbzeit (14:13, 30.). Die zweite Hälfte startete wieder ausgeglichen. Nach fünf Minuten dann aber: doppelte Überzahl für uns und zum ersten Mal eine drei Tore Führung. (19:16, 39.) Kurz darauf dann die vermeintliche Vorentscheidung: Die Nummer 4 und 32 der Norderstedter kassierten hintereinander ihre jeweils dritte Zeitstrafe. Das bedeutete die vorzeitige Dusche. In 5:4 Überzahl konnten wir den Vorsprung auf fünf Tore ausbauen (23:18, 44.).Zwar konnten die Gäste nochmal auf drei Tore verkürzen, aber mit der symptomatisch für das Spiel nächsten Zwei-Minuten Strafe war das Spiel dann gegessen. Schlussendlich gewinnen wir mit 27:24 und sind weiter ungeschlagen Tabellenführer. Nach dem Spiel hatten wir dann noch kleinen Besuch: Linus Karl, gerade ein paar Wochen alt, schaute auf dem Arm von Papa Marius in der Kabine vorbei. Und er zeigte uns auch gleich, was er von unserem Spiel hielt: Augen zu und ein leichtes Gähnen. Na ja… hoffentlich können wir ihn in Zukunft etwas mehr begeistern. Es geht munter weiter: Am Samstag, den 20. November, treten wir schon wieder auswärts an. Diesmal geht es an die Dratelnstraße nach Wilhelmsburg. Wie immer ein besonderes Spiel für uns und vor allem für Florian, spielte er doch bis zur letzten Saison noch in Blau-Gelb. Anpfiff ist um 18:00 Uhr. Bis dahin!   Tore: Lucas (6), Niklas G. (5), Lukas (4), Leif(4), Janis (3), Sebastian (2), Thinus (1), Jannik (1), Clarence (1), Tobias, Florian, Malte, Jonas, Knochi

It’s Match(ing) Time!

HG Hamburg-Barmbek III 32 – 40 TuS Finkenwerder Am letzten Sonntagabend schlugen wir am Steinhauerdamm auf. Statt dem allwöchentlichen Tatort hieß es für uns die Tabellenführung zu verteidigen. Mit vier Siegen aus vier Spielen grüßten wir bis dato von Tabellenspitze. An diesem Abend war aber nicht nur „Match Time“ sondern auch „Matching Time“. Laut Hygienekonzept der Barmbeker durfte nur ein Zuschauer pro Spieler in der Halle sein. (Die Halle am Steinhauerdamm hat keine separate Tribüne, weshalb der Zuschauerraum limitiert ist) Somit musste jeder Fan einem Spieler zugeordnet werden, was zu wilden Verkupplungsszenen im Vorfeld des Spiels führte und in der Exzessivität wohl nur mit dem echten Datingleben gleichzusetzen ist. Wohl oder übel mussten auch reichlich Spieler zugeordnet werden, da unter der Woche 22 (!) aktive Spieler fit beim Training aufschlugen. Etwas holprig ging es für uns in die Partie. Die ersten Spielzüge und Würfe ließen noch die letzte Überzeugung vermissen. Erst nach fünf Minuten waren wir das erste Mal erfolgreich.In der Folge entwickelte sich dann eine zunächst ausgeglichene Partie, in der sich keine Mannschaft mit mehr als zwei Toren absetzen konnte.Mit einem Zwischenspurt ab der 20. Minute konnten wir dann aber die erste größere Führung herausspielen. In der Abwehr noch ein bisschen mehr Zugriff als vorher und mit schnellen Kontern erzielten wir vier Tore in Folge (10:14, 20.). Bis zur Halbzeit hielten wir das Tempo und die Konzentration hoch, was in einer sechs Tore Halbzeitführung mündete (14:20, 30.)Fast noch eine Slapstick Einlage: Der letzte Wurf der Barmbeker in der ersten Halbzeit, direkt von der Mittellinie, fand irgendwie den Weg ins Tor. „Zählt der?“. Kurze Momente später dann Gewissheit. „Nein!“. Der Halbzeitpfiff ertönte gerade noch rechtzeitig, was uns alle (und vor allem Jonas) aufatmen ließ. Die zweite Halbzeit startete wieder ausgeglichen. Weder konnten wir unsere Führung weiter ausbauen, noch konnten die Barmbeker näher herankommen. Nach zehn Minuten drehten wir dann wieder auf und starteten in Überzahl einen Lauf, der auch durch eine kurzfristige Unterzahl nicht ins Stocken geriet. In der 44. Minute war der Vorsprung das erste Mal zweistellig (22:32, 44. Minute) Mit einem maximalen Vorsprung von elf Toren ließen wir dann gegen Ende hin doch noch die Zügel ein wenig schleifen. So gewannen wir immer noch souverän mit 32:40 und bleiben weiter verlustpunktfrei. Am Ende bleibt festzustellen: Bei uns sind Spieler nicht im Kader, die bei jedem anderen Landesligisten in der ersten Sieben stehen würden. (Trotzdem waren alle in der Halle anzutreffen, ganz starkes Zeichen!) Auswärts haben wir mehr Fans als die Heimmannschaft. Siebenmeter halten bringt nichts, wenn der Nachwurf drin ist. (Weisheit vom Autor) Das nächste Spiel findet bereits am Samstag, den 13.11., um 18:00 Uhr bei uns am Norderschulweg statt. Zu Gast ist der aktuelle Tabellendritte, die zweite Mannschaft von HT Norderstedt. Für Spannung ist also gesorgt! Bis dahin! Tore: Janis (8), Sebastian (7), Leif (5), Ludolph (4), Tobias (3), Florian (3), Timo (2), Niklas G. (2), Lukas (2), Lucas (2), Clarence (1), Thinus (1), Niklas F., Jonas Spielbericht vom Gegner

Keine Trikots, kein Problem – In Jogginghose zu Saisonsieg Nummer Vier

Ahrensburger TSV 25 – 27 TuS Finkenwerder Auch im vierten Spiel dieser Saison wollten wir unsere weiße Weste wahren. Noch ohne Punktverlust grüßten wir bis dato von der Tabellenspitze.Aber hatten wir gedacht, die Standrutschigkeit in der Halle (von Festigkeit wollen wir hier nicht reden) wäre das größte Problem an diesem Abend, so hatten wir uns getäuscht. Noch während der Partie unserer Damen, die direkt vor uns ihr Auswärtsspiel absolvierten, erreichte uns die Nachricht, dass Marius und Niklas G. samt den Trikots vermutlich nicht pünktlich zum Spiel erscheinen würden. Mutmaßungen über Rekordversuche, wie langsam man eigentlich auf einer Autobahn Auto fahren kann, machten die Runde. Da unsere Schiedrichter pünktlich beginnen wollten hieß das größte Problem auf einmal: Wer hat eigentlich eine Sporthose dabei?Nach Lukas („Ich hab drei Stück, wer möchte eine?!“) gingen keine Finger mehr hoch, was zur Folge hatte, dass wir zu unseren schwarzen Aufwärmshirts aller Hand interessante Hosenwahl anzubieten hatten. Fan-Favorit an diesem Abend war wohl das gewagte Ensemble von Leif, akzentuiert mit einem schönen Rotstich in der Jogginghose. Aber rein ins Spiel. Durch eine frühe 2-Minuten Strafe der Ahrensburger gingen wir mit zwei Toren in Führung, die wir bis zur 17. Minute auf vier Tore ausbauen konnten. (7:11, 17.). Schön sieht zwar anders aus, aber den Umständen entsprechend konnten wir damit vollends zurieden sein. Auf die erste Zwei-Minuten Strafe für Leif gerieten wir dann aber ins Schwimmen. Die Führung war plötzlich weg. (11:11, 22.) Ein Hoffnungsschimmer tauchte in dem Moment in der Eingangstür der Halle auf: Die Trikots waren angekommen! (Epischer Anblick, ähnlich Gandalf dem Weißen bei der Schlacht um die zwei Türme) Auszeit und kollektives Umziehen in der Halle waren die Folge. Bis zur Halbzeit fanden wir zurück ins Spiel und konnten erneut in Führung gehen. (13:15, 30.) Richtige Ruhe brachte aber auch der sechs Tore Vorsprung in der zweiten Halbzeit nicht (15:21, 40.). Das Spiel blieb weiter hektisch. Vier (!) Zwei-Minuten Strafen in Folge für uns führten dazu, dass wir zwischenzeitlich mit bis zu drei Mann weniger auf dem Feld standen. Die Führung konnten wir in der Zeit leider nicht halten. Stück für Stück kamen die Ahrensburger wieder heran und konnten folgerichtig wieder ausgleichen. (21:21, 50.) Selbst zwei gehaltene Siebenmeter (jeweils mit Nachwurf) von Knochi konnten das nicht verhindern. Mit voller Mannstärke rissen wir uns dann nochmal am Riemen und spielten einen erneuten zwei Tore Vorsprung heraus. Dann aber: Die nächste Zwei-Minuten Strafe, Thees mutmaßlich zu ungestüm in der Abwehr. Sollte das Spiel jetzt nochmal kippen? Die Antwort, ein klares Nein. Es folgte nämlich der große Auftritt von Tobias, der mit zwei Toren in Unterzahl unseren Sieg besiegelte. Schlussendlich gewinnen wir das Spiel, trotz aller Umstände, mit 25:27.Fazit: Mund abwischen und weiter geht’s! Unser nächstes Spiel haben wir erst wieder am Sonntag, den 07. November, am Steinhauerdamm in Eilbeck. Bis dahin! Tore*: Janis (9), Ludolph (3), Tobias (3), Nico (3), Leif (2), Thees (2), Sebastian (2), Lukas (1), Jannik (1), Julien, Niklas G., Knochi, Mattis *auf Grund fehlender Trikotnummern in den ersten 15 Minuten nicht komplett akkurat