Deutsche Schülermeisterschaft im Ju-Jutsu Fighting

Paul machte den Titel-Hattrick perfekt und wurde zum dritten Mal in Folge Deutscher Meister! Am 16. und 17. Mai wurden die Deutschen Meisterschaften der U14, U16 und U18 im Ju-Jutsu in Gelsenkirchen ausgetragen. Insgesamt gingen 600 Kämpferinnen und Kämpfer an den Start, um sich auf nationaler Ebene zu messen. Am Samstag kämpfte Sena Nur als einzige Athletin vom TuS Finkenwerder, während Timur, Paul, Alisa und Hiranur Sonntag an den Start gingen. Sena Nur Özdemir – 7. Platz Sena Nurs Gewichtsklasse (U16 -52 kg) startete um 18 Uhr mit 2 Stunden Verspätung. Das lies sich Sena jedoch nicht anmerken und ging hochmotiviert in ihren ersten Kampf. Im Viertelfinale stand sie direkt der späteren deutsche Meisterin gegenüber. Sie ging gegen die in Part 1 sehr gute Kämpferin in Rückstand, konnte sich taktisch gut umstellen und mehrere erfolgreiche Takedowns werfen. Allerdings fehlte ihr der Ippon in Part 3 zum Sieg und musste sich nach Punkten geschlagen geben. In der Trostrunde ließ sie sich von der Niederlage nicht unterkriegen und konnte direkt in Part 1 in Führung gehen und die Gegnerin durch gezielte Fußstöße auf Distanz halten. Gegen Ende des Kampfes wurde es nochmal spannend, weil es der Gegnerin gelang einen Ippon in Part 3 zu bekommen. Sena konnte ihre Führung trotzdem über die Zeit bringen. Zu Beginn des Kampfes um den Einzug in das kleine Finale lieferte sich Sena mit ihrer Gegnerin einen offenen Schlagaustausch.  Im Verlauf des Kampfes wurde Sena in Part 2 ausgekontert und landete unglücklich auf der Nase. Trotz Schmerzen kämpfte Sena tapfer weiter. Durch die Schmerzen litt leider ein wenig die technische Sauberkeit, weshalb Sena durch zwei Chui-Bestrafungen den Kampf verlor. Dadurch landete Sena auf einem sehr starken siebten Platz  bei ihrer ersten deutschen Meisterschaft. Timur Tosun – 13. Platz Am Samstag ging Timur als erster TuS Kämpfer in einer sehr stark besetzten Gewichtsklasse direkt morgens um 9 Uhr an den Start. In seinem ersten Kampf konnte er gegen den späteren Deutschen Meister direkt in Führung gehen und den Druck die erste Kampfhälfte aufrecht erhalten, sodass der Gegner kurz davor war, aufzugeben. Dies war natürlich auch für Timur sehr kräftezehrend, sodass der Druck etwas nachließ und sich sein Gegner Punkt für Punkt heranarbeiten konnte. Eine Sekunde vor Schluss konnte sein Gegner dann in Führung gehen, sodass Timur den Kampf denkbar knapp verlor. In der Trostrunde unterlag Timur dann leider auch dem späteren drittplatzierten der Deutschen Meisterschaft und schied aus dem Turnier aus. Timur landete damit auf dem 13ten Platz. Besonders der erste Kampf hat gezeigt, dass heute mehr drin gewesen wäre. Paul Wilken – 1. Platz Als zweiter TuS Kämpfer des Tages kämpfte Paul in der Gewichtsklasse U18 +85 kg. Im ersten Kampf ging Paul in Part 1 direkt in Führung, konnte mit einem Wurf aus dem Übergang von Part 1 in Part 2 einen Ippon in Part 2 erlangen und den Gegner im Anschluss am Boden fixieren. Damit gewann er den Auftaktkampf mit Full Ippon (technische Überlegenheit) nach 36 Sekunden. Keine 10 Minuten später ging es dann direkt weiter mit Pauls zweitem Kampf. Dort ließ er nichts anbrennen und erarbeitete sich innerhalb der ersten 40 Sekunden Ippons in Part 2 und 3. Durch eine gezielte Schlagtechnik holte er im Anschluss den fehlenden Ippon in Part 1 und gewann damit den Kampf mit Full Ippon. Im Finalkampf hatte Paul etwas Schwierigkeiten in Part 1 mit der Überwindung der  Schlagdistanz des über 2 Meter großen Gegners und gerieht zunächst in Rückstand. In Part 2 war Paul jedoch deutlich überlegen und konnte sich im Verlauf des Kampfes auch den entscheidenden Ippon in Part 3 holen. Damit gewann er auch diesen Kampf mit Full Ippon und und dürfte sich im dritten Jahr in Folge mit dem Deutschen Meistertitel belohnen. Alisa Tosun – 5. Platz Als drittes Kämpfe Alisa in der Gewichtsklasse U14 -40 kg. Der erste Kampf begann mit einem offenen Schlagabtausch in Part 1 ohne dass eine der beiden Kämpferinnen klar in Führung gehen konnte. Dann erhielt Alisa im Verlauf des Kampfes einen Chui (3 Strafpunkte) sowie eine Strafe durch den fehlenden Übergang in Part 2. Nachdem sie zwei weitere Strafen wegen versehentlichen Heraustretens aus der Mattenfläche erhielt, verlor Alisa den Kampf unglücklich. In der Trostrunde ackerte Alisa unermüdlich in Part 1 und konnte damit einen deutlichen Vorsprung herausarbeiten. Durch zusätzliche Punkte in Part 3 gewann sie den Kampf mit großem Vorsprung und zog in die nächste Runde ein. Im dritten Kampf war sie erneut deutlich überlegen in Part 1, konnte durch eine Beingreifertechnik ihre Gegnerin werfen und direkt im Anschluss 15 Sekunden am Boden festhalten. Mit diesem Full Ippon Sieg zog sie souverän in das kleine Finale (Kampf um Platz 3) ein. In diesem Kampf dominierte sie wieder in Part 1, allerdings war sie ihrer Gegnerin in Part 2 unterlegen. Kurz vor Schluss gelang es der Gegnerin eine Würgetechnik anzusetzen, welche im U14 Bereich direkt vom Kampfrichter abgebroche wird und zu einem Ippon in Part 3 führt. Dadurch verlor Alisa leider das kleine Finale und landete auf einem starken fünften Platz bei ihrem ersten Turnier auf nationaler Ebene. Hiranur Cetinkaya – 7. Platz Parallel zu Alisa kämpfte Hiranur in der stark besetzten Gewichtsklasse u18 -63 kg. Ihren 1.Kampf startete sie sehr stark mit guten Aktionen und Kontrolle in Part 1. Im Verlauf des Kampfes holte sich ihre Gegnerin allerdings Ippons in Part 2 und 3, wodurch Hiranur den Auftaktkampf verlor Hiranur ließ sich die Niederlage nicht anmerken, kämpfte sehr stark mit sauber ausgeführten Techniken in Part 1 und konnte ihrer Gegnerin damit klar dominieren. In Part 2 konnte sie die Gegnerin mit einem Talfallzug zu Boden bringen und anschließen halten. Damit konnte sie den Kampf vorzeitig mit Full Ippon verdient gewinnen und in die nächste Runde einziehen. Im dritten Kampf konnte Hiranur durch gezielte Techniken und gute Aktionen in Part 1 einige Punkte holen, war ihrer Gegnein in Part 2 und 3 jedoch unterlegen. Damit verlor sie den Kampf gegen die spätere Drittplatzierte und erlangte einen tollen siebten Platz bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft in dieser stark besetzten Klasse.

Norddeutsche Meisterschaften Ju-Jutsu Fighting – 4 x Gold

Wieder einmal konnte der TuS Finkenwerder bei den Norddeutschen Meisterschaften im Ju-Jutsu großartige Erfolge feiern. Insgesamt gingen zehn Kämpferinnen und Kämpfer von uns an den Start – besonders erfreulich: Die Meisterschaften fanden in diesem Jahr in Hamburg statt. Qualifikationen für die Deutschen Meisterschaften Der Nachwuchs des Vereins präsentierte sich in hervorragender Form und überzeugte mit starken Leistungen auf ganzer Linie. Gleich vier Titel konnten gewonnen werden: Norddeutsche Meister wurden Sena Nur Özdemir, Alisa Tosun, Jette Kuhn und Paul Wilken. Weitere Platzierungen unterstreichen das starke Gesamtergebnis: Timur Tosun erreichte einen sehr guten 3. Platz. Hiranur Cetinkaya, Zehra Yurtbay und Meryem Cetinkaya belegten jeweils den 4. Platz, während Esma Yurtbay auf Rang 5 und Leo Czarnotta auf Rang 7 landeten. Mit diesen Erfolgen haben sich mehrere Athletinnen und Athleten für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Team zu dieser tollen Leistung! Text u. Fotos: Britta Behm

Silberglanz auf Kreta: Jette Kuhn ist Vize-Europameisterin

Was für ein Erfolg für die Ju-Jutsu Abteilung des TuS Finkenwerder! Bei den diesjährigen Europameisterschaften auf Kreta hat unsere Kämpferin Jette Kuhn am 13. März 2026 eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie zur absoluten Spitze Europas gehört.Auch Sophie Janson und Paul Wilken kämpften bei der  WM – mit ebenfalls starken Leistungen. Der Weg ins Finale Jette startete hochkonzentriert in das Turnier. Bereits in ihrem ersten Kampf ließ sie ihrer griechischen Kontrahentin keine Chance. Vor heimischem Publikum der Gegnerin bewahrte Jette die Ruhe und dominierte das Geschehen in allen drei Parts. Das Ergebnis: Ein vorzeitiger Sieg durch Full Ippon – ein perfekter Auftakt! Im zweiten Kampf wartete eine physische Herausforderung auf Jette. Die Gegnerin aus Österreich war deutlich schwerer und versuchte, diesen Gewichtsvorteil auszuspielen. Doch Jette überzeugte durch technische Präzision und taktische Klugheit. Sie setzte die entscheidenden Treffer und fuhr den Sieg sicher nach Punkten nach Hause. Ein Finale auf Augenhöhe Im großen Finale traf Jette auf eine starke Kämpferin aus der Slowakei. Es entwickelte sich ein hochspannender Kampf, bei dem beide Athletinnen bis zur letzten Sekunde alles gaben. Am Ende fehlte Jette nur ein winziges Quäntchen Glück – sie musste sich der Slowakin denkbar knapp geschlagen geben. Ein solcher Erfolg ist niemals eine Einzelleistung. Ein besonderer Dank gilt dem Trainerteam des TuS Finkenwerder, das Jette über Monate hinweg intensiv vorbereitet und am Mattenrand taktisch hervorragend eingestellt hat. Ohne das ehrenamtliche Engagement und die erstklassige Ausbildung in unserer Abteilung wäre ein solcher Weg auf die europäische Bühne nicht möglich. Jette erkämpft sich die Silbermedaille bei der Europameisterschaft in Griechenland. Foto: Christian Zink (www.lichtfang-foto.de) Foto: Christian Zink (www.lichtfang-foto.de) Foto: Christian Zink (www.lichtfang-foto.de) Foto: Christian Zink (www.lichtfang-foto.de) Foto: Britta Behm Foto: Britta Behm Fotos: Christian Zink (www.lichtfang-foto.de) und privat (Britta Behm) Tag 4: Sophie geht an den Start Am vierten Wettkampftag der Europameisterschaft auf Kreta ging Sophie  in der Gewichtsklasse Adults Female -48 kg an den Start. In der Gewichtsklasse waren 10 Teilnehmerinnen gemeldet. Im ersten Kampf traf sie im Viertelfinale auf die unter neutraler Flagge startende Evgenia Nikiforova. Sophie konnte zu Beginn durch Überlegenheit in Part 1 in Führung gehen, hatte in Part 2 und 3 jedoch leider das Nachsehen und verlor somit den Kampf.  In der Trostrunde ging es gegen die ehemalige Europameisterin aus Rumänien Andreea Ciornei. Zunächst konnte Sophie wieder in Führung gehen, lag dann im Verlauf des Kampfes jedoch mit 5 Punkten hinten. Punkt für Punkt konnte Sophie sich diszipliniert immer weiter heranarbeiten und den Kampf knapp, aber absolut verdient mit 23:22 für sich entscheiden. Nach diesem sehr kräftezehrenden Kampf ging es nach nur 10 Minuten Pause direkt weiter mit dem Kampf um Platz 3 gegen die Spanierin Abad Beatriz. Sophie setzte die Spanierin direkt von Anfang an in Part 1 unter Druck und lag 30 Sekunden vor Schluss knapp vorne. Dann drehte sich leider der Kampf durch 2 entscheidende Wertungen für die Spanierin, welche damit in Führung ging und diese über die Zeit bringen konnte.  Damit erreichte Sophie am Ende den fünften Platz bei ihrer zweiten Europameisterschaft. “Sophie, obwohl heute nicht dein Tag war, hast du alles, was heute möglich war, gegeben, dein Herz auf der Matte gelassen und kannst sehr stolz auf deine Leistung sein! Das Trainerteam ist fest davon überzeugt, dass wir dich das nächste Mal wieder auf dem Treppchen sehen”, so ihr Trainer. Europas beste Schwergewichtskämpfer Paul ging als letzter TuS-Kämpfer am siebten Tag (20.03.2026) der Europameisterschaften auf Kreta an den Start.  Im Achtelfinal startete er seinen ersten Kampf mit klarer Dominanz in Part 1 und im Griffkampf gegen Slaven Luzajic aus Bosnien und Herzegowina. 4 Sekunden vor Schluss war Paul mit 18:5 in Führung. Wegen Passivität bekam sein Gegner dann seinen sechsten Strafpunkt (Hansoku Make), sodass Paul unangefochten ins Viertelfinale einzog.  Im Viertelfinale stand Paul dem Ukrainer Artem Bubernak gegenüber. Paul ging zunächst in Führung und holte nach 1 ½ Minuten auch den Ippon in Part 3. 40 Sekunden vor Schluss ging dann der Ukrainer mit einem Punkt in Führung und konnte diese taktisch in Part 2 über die Zeit bringen. Somit ging es für Paul in der Trostrunde gegen Salvatore Baiamonte aus Italien weiter. In dem Kampf ließ Paul nichts anbrennen. Mit einem Ippon in Part 1 und einer Wurftechnik mit anschließender Haltetechnik konnte Paul nach nur 38 Sekunden den Kampf mit Full Ippon für sich entscheiden. Im Kampf um den Einzug in das kleine Finale gegen Alexandru Dragalina (ROU) geriet Paul in Part 1 in Rückstand. In Part 2 wurde Paul dann nach einer kurzen Kampf-Unterbrechung leider direkt geworfen. Die anschließende Haltetechnik beendete den Kampf vorzeitig. Damit erreichte Paul den 7. Platz bei der Europameisterschaft. Besonders der knappe Kampf gegen den späteren Europameister aus der Ukraine hat gezeigt, dass Paul mit Europas besten Schwergewichtskämpfern auf Augenhöhe mitkämpfen kann. Mach diszipliniert weiter so Paul, du bist auf einem guten Weg und hast dich im Vergleich zur letzten EM enorm weiterentwickelt. Das nächste Mal holst du dir die verdiente Medaille. Text: und einzelne Fotos: Britta Behm

3 Starter – 3 Hamburger Meister

3 Personen, zwei Jugendliche mit ihren Medaillen und der Trainer in der Mitte

Heute fanden die Hamburger Meisterschaften im Ju-Jutsu Fighting statt – und unser Team zeigte eine beeindruckende Leistung:  Drei Starter, drei Hamburger Meistertitel! Den Auftakt machte Alisa Tosun in der Altersklasse U14 bis 40 kg.Sie dominierte ihre Gewichtsklasse souverän und gewann alle ihre Kämpfe durch Full House (technische Überlegenheit). Eine herausragende Leistung – und absolut verdient die neue Hamburger Meisterin! Anschließend ging Sena Nur Özdemir in der U16 bis 52 kg an den Start. Hier war es sehr spannend. Den ersten Kampf verlor sie knapp mit zwei Punkten Unterschied. Ihre nächste Gegnerin gewann gegen ihre vorige Gegnerin. Deshalb war der letzte Kampf von Sena Nur entscheidend. Claus sagte ihr: „Wenn Du mit mindestens 4 Punkten Vorsprung gewinnst, dann kannst Du Hamburger Meisterin werden.“ Und Sena Nur lieferte ab – technische Überlegenheit – 14:0 – Hamburger Meisterin! Da war die Freude riesengroß. Den Abschluss machte Timur Tosun in der U18 bis 62 kg.Auch er ließ nichts anbrennen und gewann seine Kämpfe souverän durch Full House. Damit krönte auch er sich zum Hamburger Meister. Alle drei haben sich damit für die Norddeutsche Meisterschaft qualifiziert, die im April stattfinden wird. Die Trainer Claus und Jonas sind sehr zufrieden mit Euren Leistungen. Auch die Sportlerinnen, die wegen der Fastenzeit nicht kämpfen durften, waren vor Ort und feuerten mit an. Und sind auf der Norddeutschen Meisterschaft ebenfalls dabei. Leider hatten Jette Kuhn und Paul Wilken diesmal keine Gegner in ihren Klassen.Für Jette, Paul und Sophie steht jedoch bereits das nächste große Highlight bevor: Mitte März geht es zur Europameisterschaft nach Kreta! Text & Fotos: Britta Behm

Hamburger Sportmedaille für Sophie Janson

Bei der Hamburger Sportgala, die jährlich im Februar in der Handelskammer Hamburg stattfindet, werden die besten Athletinnen, Athleten und Teams der Stadt für ihre herausragenden Leistungen des Vorjahres vom Hamburger Senat mit der Hamburger Sportmedaille ausgezeichnet. In diesem Jahr durfte sich auch unsere Ju-Jutsu-Athletin Sophie Janson über diese besondere Ehrung freuen. Mit ihren sportlichen Erfolgen hat sie sich die Auszeichnung mehr als verdient und unseren Verein würdig vertreten.Die feierliche Veranstaltung in der Handelskammer Hamburg bot einen sehr schönen und würdigen Rahmen für die Ehrungen und wird allen Beteiligten sicher noch lange in Erinnerung bleiben.Wir gratulieren Sophie ganz herzlich zu dieser großartigen Auszeichnung! Text & Fotos: Britta Behm      

Ju-Jutsu in Belgien bei den Flanders Open

Zum Jahresauftakt fanden  vom 17.01.-18.01.2026 die Flanders Open in Antwerpen (Belgien) statt. Es waren insgesamt knapp 300 Kämpferinnen und Kämpfer in den Disziplinen Fighting und Ne-Waza (BJJ) aus 11 unterschiedlichen Nationen gemeldet. Für den TuS gingen Timur und Paul an den Start. Für beide war es das erste Turnier in der Altersklasse U18 und damit auch die ersten offiziellen Kämpfe nach dem U18-Regelwerk, in dem Kopftreffer in Part 1 erlaubt sind. Timur kämpfte in einer stark besetzten Gewichtsklasse (U18 male -62kg) mit insgesamt 10 Teilnehmern. Nach einem Freilos startete Timur fokussiert in seinem Auftaktkampf gegen einen Italiener in das Turnier. In dem Kampf dominierte er zunächst in Part 1 und konnte den Kampf vorzeitig mit einer schönen Seoi-Nage-Technik und anschließender Haltetechnik für sich entscheiden. Im Halbfinale musste sich Timur leider dann einem Kontrahenten aus den Niederlanden und im anschließenden Kampf um Platz 3 nach langer Wartezeit einem Kontrahenten aus Großbritannien geschlagen geben und landete damit auf Platz 5. Da in Pauls Gewichtsklasse (U18 male +85kg) nur ein Gegner gemeldet war, kämpfte er im Modus Best-of-Three gegen einen Judo-affinen Kontrahenten aus den Niederlanden. Den ersten Kampf konnte er mit 13:10 durch gezielte Schlagkombinationen und zwei explosive Ko-soto-gari-Techniken für sich entscheiden. Im Rückkampf wurde Pauls Kontrahent taktisch gut ungestellt, sodass der Kampf nochmal deutlich spannender wurde. Nach einer gekonterten Wurftechnik, musste der Niederländer dann aber leider verletzungsbedingt aufgeben. Das Turnier hat gezeigt, dass Timur und Paul besonders im Judo-Bereich einen großen Schritt nach vorne gemacht haben. Auch in Part 1 haben sich beide TuS-Kämpfer gut an das neue Regelwerk angepasst. Jetzt gilt es, fleißig weiter zu trainieren, noch an den ein oder anderen Techniken und Taktiken zu schleifen, um bestens für die kommenden Meisterschaften vorbereitet zu sein. Bericht: Jonas Hillig

Erfolgreiche Gürtelprüfung zum Jahresende

Jette (links) und Sophie (rechts) tragen ihre neuen Gürtel mit Stolz.

Erfolgreiche Gürtelprüfung zum Jahresende Zum Ende des Jahres, am 27.12., stellten sich Jette und Sophie noch einer wichtigen Prüfung. In den Wochen zuvor wurden dafür zusätzliche Trainingseinheiten eingelegt, um optimal vorbereitet zu sein. Der Einsatz hat sich gelohnt: Beide bestanden ihre Prüfung mit Erfolg. Sophie darf sich nun stolz Schwarzgurtträgerin (1. Dan) nennen, während Jette den Braungurt (1. Kyu) erreicht hat. Wir sind sehr stolz auf die beiden und gratulieren herzlich zu diesen großartigen Leistungen. Text und Foto: Britta Behm

Ju-Jutsu Weltmeisterschaft in Bangkok

Jette Kuhn und Sophie Janson vom TuS Finkenwerder qualifizierten sich und reisten zur Ju-Jutsu Weltmeisterschaft 2025 in Thailand, Bangkok. Nach intensivem Training und Vorbereitung durch ihre Trainer Claus und Jonas über das gesamte Jahr hinweg, flogen Jette Kuhn und Sophie Janson zur Ju-Jutsu Weltmeisterschaft nach Bangkok. Sophie hatte leider Riesenpech und konnte aufgrund einer Verletzung nicht starten. Als amtierende Deutsche Meisterin und Vizeeuropameisterin war das Ziel ein Medaillenplatz. Schade, es war ein super Jahr für Sophie. Sei stolz auf darauf was Du dieses Jahr erreicht hast. Bereits im Frühjahr hatte Jette mit dem Vize-Europameistertitel bei der EM auf Zypern ein starkes Zeichen gesetzt. Begleitet von Trainer und Familie erreicht Jette mit der Nationalmannschaft nach einem 12-stündigen Flug den Wettkampfort Bangkok. Bei 35° und hoher Luftfeuchtigkeit müssen sich die Sportler erstmal akklimatisieren. In der Bangkok Arena bestritt Jette drei Kämpfe in der Altersklasse U18 bis 70kg. Einen davon gewann sie souverän mit großem Vorsprung und zeigte dabei ihr ganzes Können. Die beiden anderen Kämpfe verliefen äußerst knapp und gingen leider zugunsten ihrer Gegnerinnen aus. Schade, es war mehr drin. Das muss aufgearbeitet werden. Trotzdem hinterließ Jette mit ihrer Leistung einen starken Eindruck und bewies einmal mehr ihre Klasse auf internationaler Bühne. Sie blickt motiviert nach vorn – beim nächsten Mal greift sie wieder voll an. Text: Britta Behm

Ju-Jutsu: Sophie ist Vize-Europameisterin

  Sophie hat bei der Europameisterschaft in Belgien einen beeindruckenden Weg zurückgelegt und sich den Titel der Vizeeuropameisterin gesichert. Ihre Vorbereitung auf dieses große Ereignis war intensiv und strategisch, geleitet von ihren Trainern Claus und Jonas, unterstützt durch weitere Einheiten des Bundeskaders. Diese optimale Vorbereitung hat sich ausgezahlt. Gemeinsam mit ihren Eltern machte sich Sophie auf den Weg zur EM, wo sie mit voller Unterstützung von Jonas und ihrer Familie antrat. Von Beginn an war sie taktisch sehr gut aufgestellt. Im Auftaktkampf gegen Rumänien konnte sie souverän gewinnen und damit erfolgreich in das Turnier starten. Der zweite Kampf stellte eine weitere Herausforderung dar, die Sophie jedoch mit Bravour meisterte. Sie besiegte ihre Gegnerin aus Frankreich in einem eindrucksvollen Match durch Full Ippon und untermauerte damit ihre Stellung im Turnier. Im Finalkampf kam es zu einem spannenden Duell gegen ihre Kaderkollegin. Trotz einer großartigen Leistung musste sich Sophie hier geschlagen geben. Dennoch ist ihre Leistung als Vizeeuropameisterin ein herausragender Erfolg. Sophie hat nicht nur persönliche Grenzen überschritten, sondern auch das gesamte Team stolz gemacht. Wir freuen uns unglaublich über ihre Erfolge und sind gespannt auf die weiteren Herausforderungen, die vor ihr liegen! Voriger Nächster

Ju-Jutsu: Classic Challenger Cup

Der Classic Challenger Cup fand vom 27. bis 28. September 2025 in Weimar statt. An diesem Turnier nahmen über 300 Teilnehmer aus 40 Teams und zwei Nationen teil. Paul Wilken startete für den TuS Finkenwerder in der Kategorie U16 +77kg, zusammen mit drei weiteren Gegnern. Der Wettkampf begann am Samstag um 9:30 Uhr mit dem traditionellen Angrüßen. Paul hatte seinen ersten Kampf um 15:15 Uhr, mit einer Stunde Verspätung. Pauls erster Gegner führte schnell nach Punkten, was Paul jedoch nicht aus der Ruhe brachte. Er konnte den Kampf mit einem Full Ippon für sich entscheiden. Auch alle weiteren Kämpfe gewann er mit Full Ippon und erreichte somit den 1. Platz. Ein herzlicher Dank geht an Sören und Andreas vom SVE, die Claus und Jonas (beide waren terminlich verhindert) als Coach vertreten haben. Ein langer Tag endete um 20:30 Uhr nach der Siegerehrung, und es ging zurück nach Hamburg. Bericht: Jana Wilken Herzlichen Glückwunsch Paul!